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Klein Stein

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  Von dem Ort  Berg Spitza bezaubert, holen wir unser Auto und fahren geradeaus ca. 2 km. Bald kommen wir in das Dorf Kamionek/Klein Stein, das erste Mal im Jahre 1571 als Kamenekh im Dokument des Oppelner Fürsten Jan Dobry erwähnt, als ein Dorf, das den Zehnten für  die Kollegiatkirche des hl. Kreuzes in Opole/Oppeln /der heutige Dom/ zahlte. Später im Jahre 1845 registrierte man den Namen  Mały Kamień oder Kamionek.  Man vermutet, dass es auf Gegensätzlichkeit zum dem großen Nachbardorf Kamień Wielki/Groß Cammin gebaut wurde.  Nach Kamionek/Klein Stein führt auch die die Kreisstraße, die Gogolin mit Tarnów Opolski/Tarnau verbindet. Man sollte dann an der Kreuzung von der Hauptstraße nach rechts abbiegen und in das Dorf reinfahren.

 

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  Wenn wir die Zakrzowska str. fahren, biegen wir an der zweiten Kreuzung nach rechts ab und fahren weiter einen Steinwürfelweg. Wir kommen in eine unbebaute Zone. Bald kommen  zu einer Kreuzung. Hier biegen wir nach links ab und kommen zu einem Marmorkreuz mit einem kleinen Kreuzbild. An dieser Stelle stand ein Mal ein Holzkreuz mit einem auf Blech gemalten gekreuzigten Jesus. Als das Holzkreuz verfaulte, haben die Landwirte aus Kamionek/Klein Stein ein neues Marmorkreuz gestiftet.

 

  Von da aus gehen wir nach links ins Dorfzentrum. Hier befindet sich ein Teich mit einem legendären  Brunnen in der Mitte, und nicht weit eine Kapelle der Muttergottes der Immerwährenden Hilfe aus dem Jahre 1937, die den Einwohnern als Glockenturm diente. Sie stand an Stelle der alten Barockkapelle zu Ehren der Mutter Gottes. Sie war wesentlich größer als die vorherige.  Mit einem viereckigen Turm, in dem zwei Glocken angebracht wurden – eine große neue Glocke, die kleinere aus der alten Kapelle. Innen fanden Platz 12 Bänke ohne Rückenlehnen, für drei Personen jede. Am zentralen Ort außer dem Altar der Mutter Gottes aus Piekary, fanden ihren Platz zwei Figuren: eine barock-ländliche Holzskulptur des hl. Johannes Nepomuk, eine neue Herz-Jesu-Figur aus Gips. Eigenartig ist der in den 50-er Jahren entstandener Tragaltar mit dem Bild des hl. Jacek im Hintergrund des brennenden Kiew, auf der Hinterseite  befindet sich ein Bild der Mutter Gottes aus Fatima.

 

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  Im Jahre 2003 haben die Einwohner mit Hilfe des Dekans Pfarrer Herman Piechota das Aussehen und die Ausstattung der Kapelle völlig verändert. Sie ließen einen Turm in der Mitte und bauten zwei Seitenschiffe dazu.

 

  Das älteste Denkmal in Kamionek/Klein Stein ist jedoch der alte Brunnen, der sich auf der Halbinsel mitten im Teich befindet. Aus diesem Brunnen haben die Einwohner Jahrhunderte lang Trinkwasser geschöpft. Mit diesem Brunnen ist auch eine Legende  verbunden.

 

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  Während des Tatarenüberfalls im XIII. Jhd. wollten die Einwohner von Kamionek/Klein Stein nicht, dass sich die Feinde länger im Dorf aufhielten. Deshalb haben sie den Brunnen mit einem großen Kalkstein zugedeckt, und haben den Tataren  gesagt, dass sie das Wasser aus der weitentfernten Oder schöpfen. Das hat die Eindringlinge sehr verärgert, deshalb haben sie an den Einwohnern Rache genommen, indem sie ihre Häuser verbrannten und sie töteten. Als in das Dorf neue Einsiedler kamen, wussten sie nicht von der Existenz des alten Brunnens. Eines heißen Sommers fehlte das Wasser im hiesigen Teich. Die Menschen mussten es aus Kamień bringen und für das Vieh bis aus der Oder. Die verzweifelten Einwohner suchten Rat bei den Franziskanern  auf dem St. Annaberg. Die haben ihnen geraten, sie sollen mit einer Bittprozession zum wunderbaren Brunnen und zur Mutter Gottes Pilgerkirche in Ujazd/Bischofstal gehen um da um das Wasser  bitten. An diesem Tag, als die einen zu dieser Pilgerstätte gingen, gruben die anderen den angetrockneten Schlamm aus dem Teich aus. Sie haben den vorbeigehenden Schornsteinfeger überredet, ihnen zu helfen. Als er das erste mal mit der Keilhaue schlug, hörte man ein stummes Geräusch. Alle fingen da an zu graben. Bald kamen sie an den riesigen Kalkstein. Als sie ihn zur  Seite schoben, sahen sie einen Brunnen mit dem lebensspendenden  Wasser. Die Freude war groß. Seit dieser Zeit, jedes Jahr am 02. Juli gehen die Einwohner von Kamionek zur einer Dankes-Wallfahrt nach Studzionka/Brunnenkolonie bei Ujazd/Bischofstal.

 

  In der Mitte des Dorfes bei der Szkolnastr. in einer Nische eines Privatgrundstücks befindet sich eine Kapelle, früher mit einer Mutter Gottes Figur, jetzt mit einem Kreuz mit der Jesusfigur.

 

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  Man kann auch das alte Schulgebäude bewundern, nach deren Schließung es in das   „St. Barbara“ Seniorenheim umgebaut wurde. Man kann auch das alte Schulgebäude bewundern, umgebaut nach ihrer Schließung in eine Sozialhilfestelle. An der Biegung der Straße aus Kamionek/Klein Stein und Gogolin nach Kamień, auf einem Platz vor dem Wald, kann  man das Bild des hl. Josephs, das ein Dächlein bedeckt und auf einem Holzpostament steht, sehen. Früher stand es bei dem Feldweg nach Górażdże/Waldenstein. Dort wurde  im Jahre 1945, als die Russische Armee Gogolin und die nahegelegenen Dörfer befreit hatte, ein Einwohner von Kamionek/Klein Stein - Józef Mertas von den Russen brutal ermordet. /ihm wurden die Augen ausgestochen/. Nach dem Krieg, wegen der Exploatation der Steinbrüche in Górażdże/Waldenstein und der Waldrodung, wurde der hl. Joseph auf die jetzige Stelle gebracht.

 

  Interessant erscheint das im Garten eines privaten Grundstücks an der Polnastr., bei der Biegung von der Gogolinskastr.,  aufgestellte niedrige Dankeskreuz aus Holz aus dem Jahre 1970.   

 

  Nach Kamionek/Klein Stein kommt man auch durch die Kreisstraße, die Gogolin mit Tanow Opolski/Tarnau verbindet. Man muss an der Kreuzung von der Hauptstraße nach rechts abbiegen und so kommt man direkt in das Dorf. 

 

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